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Forschung

Teilaspekte des Verborgenen werden ins Erfahrbare überführt.

Die künstlerische Forschung untersucht die Bedingungen, unter denen ausgewählte Teilaspekte des Verborgenen wahrnehmbar und erfahrbar werden können. Im Zentrum stehen Wahrnehmung und Sinneskanäle, Information und Relation, Bild und Material, Licht und Dunkelheit, Wellen, Frequenzen und Resonanz sowie räumliche und körperliche Erfahrung.

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Künstlerische Position

Marlon Nikolais künstlerische Forschung versteht das Verborgene als offenes, multidimensionales Feld dessen, was noch nicht bewusst, sinnlich zugänglich, ausreichend differenziert, sprachlich gefasst oder materiell manifest geworden ist. Kunst fungiert dabei als Schwelle und Übersetzungsprozess: Ausgewählte Teilaspekte gewinnen durch bildnerische, materielle, optische, räumliche und körperliche Entscheidungen eine konkrete Erfahrbarkeit.

Die Arbeiten geben keine feste Entschlüsselung vor. Bedeutung entsteht relational zwischen angelegter Struktur, Werk, Situation und Betrachtenden.

Nicht alles, was gegenwärtig ist, ist bereits erfahrbar. Kunst setzt an dieser Schwelle an. — Marlon Nikolai

Analoge Schwarzweißfotografie von Marlon Nikolais Atelier mit Großformatarbeit, Leiter und Arbeitsmaterial.