Forschung
Teilaspekte des Verborgenen werden ins Erfahrbare überführt.
Die künstlerische Forschung untersucht die Bedingungen, unter denen ausgewählte Teilaspekte des Verborgenen wahrnehmbar und erfahrbar werden können. Im Zentrum stehen Wahrnehmung und Sinneskanäle, Information und Relation, Bild und Material, Licht und Dunkelheit, Wellen, Frequenzen und Resonanz sowie räumliche und körperliche Erfahrung.
Künstlerische Position entdeckenKünstlerische Position
Marlon Nikolais künstlerische Forschung versteht das Verborgene als offenes, multidimensionales Feld dessen, was noch nicht bewusst, sinnlich zugänglich, ausreichend differenziert, sprachlich gefasst oder materiell manifest geworden ist. Kunst fungiert dabei als Schwelle und Übersetzungsprozess: Ausgewählte Teilaspekte gewinnen durch bildnerische, materielle, optische, räumliche und körperliche Entscheidungen eine konkrete Erfahrbarkeit.
Die Arbeiten geben keine feste Entschlüsselung vor. Bedeutung entsteht relational zwischen angelegter Struktur, Werk, Situation und Betrachtenden.
Nicht alles, was gegenwärtig ist, ist bereits erfahrbar. Kunst setzt an dieser Schwelle an. — Marlon Nikolai

Eine Praxis, die sich von Sprache über Welt und Erfahrung zur Reflexion bewegt.
Künstlerische Position
Das ausführliche Künstlerstatement: der konzeptuelle Grund, aus dem sich Werk und Forschung entwickeln.
Künstlerische Sprache
Die Materialien, wiederkehrenden Motive und bildnerischen Strukturen, durch die das Werk Form annimmt.
Kosmos, Materie & Relationen
Licht, Farbe, Wellen, Schall, Materie, Maßstab und die Relationen, durch die physische Phänomene wahrnehmbar werden.
Das physische Feld betreten ↗ 04 Innere RelationFelder der Erfahrung
Wahrnehmung, Schwelle, Sinneskanäle, Körper, Erinnerung, Resonanz und Bewusstsein als aktives Feld der Begegnung.
Das Erfahrungsfeld betreten ↗Texte & Referenzen
Essays, ausgewählte Referenzen und Forschungsdokumente, die die Praxis begleiten.