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Arbeit in der ehemaligen Tennishalle in Remscheid
ATELIER · REMSCHEID

Ein Raum, der mit der Arbeit lebt.

Seit 2023 arbeitet Marlon Nikolai in einer ehemaligen Tennishalle in Remscheid. Die Halle ist Produktions- und Denkraum zugleich: ein Ort für lange Prozesse, großformatige Malerei und räumliche Arbeiten, aber auch für Konzentration, Rückzug und das tägliche Weiterdenken.

RÄUME DER PRAXIS

Die Räume haben sich verändert. Die Haltung nicht.

Das Atelier ist weder fertige Kulisse noch Statussymbol. Es entsteht dort, wo Arbeit beginnt. Jeder Raum bot andere Bedingungen, Widerstände und Möglichkeiten; die Praxis bewohnt sie, ohne von ihnen abhängig zu werden. Was bleibt, ist eine Art, Bilder körperlich, neugierig und ohne vorschnellen Abschluss zu entwickeln.

Frühes Atelier in Hamburg, 2019

Hamburg

2019

Der Raum wurde nicht zur Voraussetzung der Arbeit, sondern durch die Arbeit zum Atelier.

Atelierstation in Gevelsberg, 2020

Gevelsberg

2020

Arbeiten unterschiedlichen Maßstabs stehen gleichzeitig im Raum – als Archiv, Gegenüber und offene Entwicklung.

Atelier in Wuppertal, 2022

Wuppertal

2022

Die Arbeiten beginnen, sich über die einzelne Leinwand hinaus als räumliches Feld zu organisieren.

Atelier Remscheid, AußenansichtATELIER REMSCHEID · AUSSENANSICHT

Remscheid

seit 2023

Der Maßstab wird körperlich: zwischen Distanz und Nähe, großer Geste und konzentriertem Detail.

Arbeit in der ehemaligen Tennishalle in RemscheidATELIER REMSCHEID · INNENRAUM
GEGENWART

Maßstab als körperliche Erfahrung.

Die Halle erlaubt, dass ein Werk größer werden kann als der eigene Körper. Malerei findet hier auf Leitern, aus der Distanz und in unmittelbarer Nähe statt. Große Gesten treffen auf konzentrierte Details; Material wird getragen, geschichtet, geschliffen und immer wieder neu geprüft.

Zugleich bleibt das Atelier ein geschütztes Feld. Leben und Arbeit, Erinnerung und Vorstellung berühren sich hier, ohne vollständig voneinander getrennt zu sein. Der Raum ist abenteuerlich und geborgen zugleich – kein Showroom, sondern ein fortlaufender Zustand.

Forschung vertiefen
HORIZONT

Das Atelier als offener Erfahrungsraum.

Das Atelier ist für Marlon Nikolai mehr als ein fester Arbeitsort. Es ist ein wandelbarer Raum, in dem Malerei, Skulptur, Materialforschung und räumliches Denken ineinandergreifen. Seine Form verändert sich mit den Arbeiten – vom konzentrierten Rückzugsort bis zum offenen Feld für großformatige Produktion, Austausch und gemeinsames Erleben. Langfristig folgt diese Praxis der Vorstellung eines Ortes, an dem Kunst nicht isoliert entsteht, sondern sich mit Architektur, Landschaft, Licht, Klang und Begegnung verbindet. Entscheidend ist weniger die Größe oder Lage eines Raumes als seine Fähigkeit, Wahrnehmung zu öffnen und Menschen zu bewegen.

ZUGANG

Produktionsort – mit ausgewählten Öffnungen.

Das Atelier ist in erster Linie Produktions- und Konzentrationsort. Besuche, Gespräche und Einblicke finden bewusst und nach Vereinbarung statt. Ausgewählte Formate können den Raum zeitweise öffnen, ohne seine Konzentration aufzugeben.

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